Sonntag, 19. Oktober 2008
Auch Mofas sind Indikatoren
Der Sperrmüll - daran erinnere ich mich - ist in meinem Stadtteil immer an einem festgelegten Tag im Monat. Doch die Stadt Münster denkt gar nicht daran, mir auf ihrer Internetpräsenz mitzuteilen, wann besonders sperrige Güter vor meiner Haustür abgeholt werden. Macht aber nichts - dafür veröffentlichen die, wann Weihnachten 2013 der Biomüll abgefahren wird. Danke. Man möge sich bei Interesse an den Sperrmüllterminen telefonisch melden. Damit will man wahrscheinlich vermeiden, den Sperrmüll-Junkies, die der Stadt wertvolle Metalle von der Straße klauen und den Rest liegen lassen, auch noch einen Dienstplan zu schreiben. Dumm nur, dass die Müll-Gangster, die in der Lage sind, im Internet nach den Terminen zu recherchieren, auch in der Lage sind, ein Telefon zu bedienen. Das Ergebnis: Einmal im Monat avanciert meine sonst so ruhige, nur in eine Richtung befahrbare Straße zu einer Hauptverkehrsachse, auf der sich eine Feinstaubmessstation lohnte (Wie oft pro Jahr darf der Maximalwert nochmal überschritten werden?) Und so wiesen mich gerade diese ungeliebten Mofas mit Anhängern, die anscheinend eine Nutzlast im Bereich der 40-Tonner haben, mit ihren ersten Erkundungstouren durchs Erphro-Viertel darauf hin, dass ich das Sofa noch heute Abend an die Straße stellen sollte. Tja - wenn die Stadt nicht gewillt ist, im Internet oder zumindest per Anrufbeantworter auf den Termin hinzuweisen, müssen das halt ein paar Zweitakt-Zwiebacksägen übernehmen. So, und jetzt wieder ab an die Arbeit. Los!
Donnerstag, 3. Juli 2008
Dunstabzugshauben am Morgen
Ansonsten wird viel einfach viel gearbeitet, und davon ne ganze Menge.
Also - in diesem Sinne,
der Soko
Montag, 21. Januar 2008
Mein Berlin

Erst am Samstag kam ich zurück aus dieser meiner Hauptstadt. Lang war es her, dass ich Berlin besucht hatte. Und mein Eindruck, obwohl ich nur zwei Tage dort verbracht habe, ist einfach unglaublich: Diese Stadt begeistert mich. Und das, obwohl - oder vielleicht gerade weil ich sehr viel Zeit in Musseen und Gedenkstätten verbracht habe. Besonders das Jüdische Museum und das Obergeschoss des Deutschen Museums haben es mir angetan. Habe nicht viel Zeit, Unmengen darüber zu schreiben. Nur dies sei gesagt: Berlin und seine Bewohner werden mich wohl noch sehr oft zu Gesicht bekommen.
Samstag, 5. Januar 2008
Stilvoll und dick eingemummelt
Tags darauf machte ich mich durch ein reichhaltiges Luxusfrühstück gestärkt auf den Weg gen Norderney - bei stockdusterer Nacht donnerte die Fähre durch die klirrend kalte Nordsee, und ich spielte als einziger Besucher an Deck Kapitän. Bis zum heutigen Samstag habe ich gemeinsam mit zwei
Einem Insider-Tipp einer Norderney-Expertin
Mittwoch, 26. Dezember 2007
Betrachtungen zum Fest
Die Weihnachtsgänse sind den Weg eines Irdischen gegangen, Hirschbraten haben viele Gaumen entzückt und Truthähne (rsp. Puten) haben mal wieder gerade so in die Backöfen der Nation gepasst: Heute Abend geht das in Deutschland mit zwei Feiertagen sehr lange andauernde Weihnachtsfest zu Ende und es ist Zeit, durchzuatmen.
Essenstechnisch ist in meiner Familie Heiligabend der Hauptkampftag; dementsprechend glücklich war ich dann auch am Morgen des Ersten Feiertages, als ich trotz schweren Magens meinen gestählten Astralkörper schnellen Schrittes über elf Kilometer um mein Heimatdorf Hoetmar bewegte – 6,8 Minuten für einen Kilometer bedeuten zwar kein meisterliches Tempo, dafür aber ein wesentlich ruhigeres Gewissen bezüglich meines Lindt-Vollmilchschokoladen-Konsums. Kein Weihnachtsmann war dieses Jahr vor mich sicher, und ich bin mal auf die Endabrechnung nach meinem Urlaub im hoffentlich menschenleeren Norderney gespannt; gemeint ist die Endabrechnung nach all den von Völlerei und Alkohol dominierten Festtagen unter Einbeziehung meiner läuferischen Tätigkeit, abzulesen an meiner Personenwaage namens Kilån. Und wenn das im Fensterchen über der Analog-Anzeige abgebildete Endergebnis die nach oben offene Richterskala sprengt, hab ich mich bei der Berechnung meines Energiebedarfs wohl um eine Dezimalstelle verrechnet.
In diesem Sinne und in der Hoffnung, dass auch Ihr Euch nach Neujahr noch gut mit Eurer Waage versteht, wünsche ich Euch, ein frohes Fest gehabt zu haben und ein gutes Jahr 2008. Gehabt Euch wohl.
Euer Sebastian